Das grosse Fressen
Arequipa
Nach ein paar getrennten Tagen haben wir uns alle in Arequipa wiedergetroffen, um zusammen Barnis Geburtstag zu feiern. Hier sieht man die Stadt am Fusse des Vulkans el Misti (5822 m).
Eine besondere Sehenswuedigkeit Suedperus ist das Kloster Santa Catalina, das im 16. Jh. als autarke Stadt in Arequipa erbaut wurde.
Auf unserer Dachterasse mit Blick auf die umliegenden Vulkane gab es ein ueppiges Geburtstagsfruehstueck (fuer den Barni). Besonders schoen zu sehen ist der Geburtstagskuchen, der gerade so gross war, um das Teelicht zu tragen.
Am Vortag haben wir die Gastfamilie einer Freundin (Ruth F.) kennengelernt, mit der wir uns am Geburtstagsnachmittag wieder verabedet haben. Geplant war ein kleiner Ausflug durch die Stadt, heraus kam ein 3-Gaengemenu - nur eine Stunde nach dem Fruehstueck. Nach dem Appetizer, einem Kaesesalat, war uns der Appetit auf weiteres Essen schon vergangen, aber die Familie meinte es gut mit uns. Als naechsten Gang wurde uns eine Spezialitaet aus Arequipa serviert, eine Fleisch-Kartoffel-Gemuesesuppe (sehr zur Freude der Vegetarier unter uns). Als Hauptgang gabs was leichtes: Kartoffel-Kaese-Brei mit Fleischfasern. Barni war ueberwaeltigt von so viel kulinarischer Gastfreundschaft.
Nach peruanischer Sitte muss das Essen mit ordentlich Bier hinuntergespuelt werden und zwar mit allen im Restaurant erhaeltlichen Biersorten. Was sich fuer jeden Bayern wie ein Vergnuegen anhoert, war angesichts der enormen Essensmassen harte Arbeit...
Durch eine Verkettung ungluecklicher Umstaende brach sich Barni an einem Knochen ein Stueck Vorderzahn weg. Glueck im Unglueck: Der Sohn der Familie ist Zahnarzt und war bereit, den Schaden umgehend und kostenlos zu beheben.
Unsere neuen amigos Eduardo, Francisco und Pepe liessen es sich nicht nehmen, auch am Abend mit uns zu feiern. Dazu ging es erst in eine Studentenkneipe im Univiertel...
...und im Anschluss in die Partydisco zu Mojito und Pisco Sour...
Es war Geburtstag feiern einmal anders, also an dieser Stelle nochmal danke Ruth!
Und nachdem wir die folgenden drei Tage keine Nahrung zu uns nahmen, ging es uns auch wieder besser...
Schoenen Gruss und guten Appetit!
Teresa, Lena und Barni