Santa Cruz Trek
Die naechsten Tage nach unserem Treffen machten wir uns an die Vorbereitung fuer den 4-taegigen Santa Cruz Trek in der Cordillera Blanca. Nach einer Wanderung zu einem Mirador, zu Ruinen und heissen Quellen wagten wir uns am 4. Tag zur Akklimatisierung in hoehere Lagen. Ziel war die Laguna Parón auf 4185 m. Der Weg war beschwerlich und lang, aber endlich oben erwartete uns eine wunderschoene tuerkisblaue Lagune, umrahmt von lauter Schneegipfeln (von denen wir leider nicht viel sahen)....
Nach dieser 8-Std. Wanderung waren wir gut vorbereitet fuer den Santa Cruz Trek.
Startpunkt des bekannten Treks ist der kleine Ort Cashapampa (2900 m). Von dort ging´s zunaechst steil aufwaerts durch eine ebenso steile Schlucht, bevor sich das Tal weitete...
Esel, die in der Regel das Gepaeck der Touristen durch die Berge schleppen...(siehe auch vorheriges Bild)
Nach ca. 7-stuendiger Wanderung kamen wir am ersten Zeltplatz Llamacorral auf 3700 m an. Nachdem mal der Esel- und Pferdemist weggekehrt war, war´s hier sehr gemuetlich, sogar mit Blick auf den Nevado Taulliraju, unser Ziel fuer den naechsten Tag.
Am 2. Tag fuehrte uns der Weg langsam bergauf, vorbei an wunderschoenen Lagunen...
... und einem zwar schoenen, aber laestigen Sumpffeld, durch das es ein Labyrinth an Wegen mit unzaehligen Sackgassen gibt.
Nochmal steil rauf, mit schoenen Ausblicken zurueck und auf umliegende Schneegipfel...
... und dann erreichten wir den Zeltplatz des 2. Tages, Taullipampa, auf 4250 m. Dieser Zeltplatz ist nun wirklich nicht mehr zu toppen. Aussicht von unserem Zelt aus: der Taulliraju mit 5830 m und ganz rechts im Bild der Pass, ueber den wir am naechsten Tag drueber mussten.
Kochen im Zelt mit Bergblick. Unser Rezept des Treks: Man lasse sich die Karotten samt Tuete von einer Kuh wegfressen und koche dann Nudeln mit einer Tomaten-Zwiebel-Knoblauch-Apfel-Curry-Sauce. Delizioes!
Abendstimmung auf dem Zeltplatz...
Am 3. Tag galt es den Punta Union Pass zu ueberqueren, was ein Vergnuegen war, weil der Weg und die Aussicht so herrlich waren. Blick zurueck ins Tal mit Regenbogen...
... und auf den 6039 m hohen Pucajirca...
Endlich oben -auch ohne emergency horse!
Auf der anderen Seite ging´s dann wieder weit runter, durch verwunschene Quinua-Waelder hindurch...
Am 4. Tag mittags war der Trek in dem kleinen Oertchen Vaquería zu Ende, von wo wir einen Taxi zurueck nach Huaraz nahmen. Nocheinmal mussten wir ueber einen Pass und auf der anderen Seite erwartete uns ein fantastischer Ausblick - auch auf die Strasse, die uns nach unten fuehrte. Nichts fuer schwache Nerven...
Der Fahrer war zwar nicht auf einem Auge blind wie bei der Hinfahrt, dafuer war die Achse kurz vorher gebrochen und notduerftig mit Draht fixiert.
Von Huaraz aus ging es direkt in flotten 32 Stunden Busfahrt nach Cusco. Wir hatten Glueck, es waren noch die beghrten Plaetze neben der gschdingadn Toilette frei!
Der naechste Artikel folgt in Kuerze. Wems noch nicht reicht, der kann sich das Wanderalbum anschauen.
Haut rein!
Teresa, Lena und Barni