Viva Colombia!
Buenos dias!
Vamos, vamos! hiess es am 20. Januar, endlich geht´s los!
Um gleich mal Geruechten entgegenzutreten: nein, wir waren nicht daran Schuld, dass am selben Tag der Muenchner Flughafen stundenlang lahmgelegt wurde. Dieses Mal hinterliess Lena nicht ihre von einigen gefuerchtete "Spur der Verwuestung"...
Frohe Weihnachten, Bogota!
Mit diesem wunderschoenen Weihnachtsbaum begruesste uns die Hauptstadt Kolumbiens.
Bogota liegt auf 2600 m und hat ca. 8 Millionen Einwohner. Die Stadt hat ein lebendiges Wirtschaftsleben, wichtigste Handelszweige sind Diebstahl (34%), Raubueberfaelle (26%), Drogenschmuggel ("nur" 21%, hier liegen die Staedte Medellin und Cali klar vorne) und Profikiller (13%, Bluetezeit zu Lebzeiten Pablo Escobars). Daneben gibt es auch eine Reihe von Saftverkaeufern, die eigentlich ganz nett sind und wunderbaren (unvergifteten) Mora-, Lulo-, Guanabana- und wasweissichwas- Saft mixen. Kurzum: wir fuehlten uns von Anfang an wohl hier.

So wie die Dame auf dem folgenden Bild laufen in Bogota eigentlich alle rum. Im Hintergrund sieht man dagegen Frauen und Maenner in einer Tracht, wie sie vor langer Zeit in den laendlichen Gegenden Kolumbiens getragen wurde. Baila baila baila!
Am Sonntag ist in Bogota Radltag. Da wird die Septima fuer Autos gesperrt und die Raeder aus den Kellern geholt (an allen anderen Tagen sieht man naemlich kaum eines). Der Anblick dieser begeisterten bici-Fahrer brachte Barni sogleich auf ein Idee...
.... rauf aufs Radl! Aus alten Stahlrohren schweisste der alte Handwerker kurzerhand zwei fahrbare Gefaehrte zusammen. Und schon konnte es losgehen...
Lena zweifelte fuer einen kurzen Augenblick an der Wahl des Reisepartners und ihrer Kondition, fuhr dann aber mit Begeisterung jeden Berg - hinunter.
Nationalpark El Cocuy
Dieses ansehnliche Doerfchen namens El Cocuy ist der Ausgangspunkt fuer den gleichnamigen Nationalpark im Osten Kolumbiens.
El Cocuy liegt auf 2800 m und erfreut sich trotz dieser Hoehe hoher Temperaturen. Den beiden Gemeinderaeten Ernesto und Felipe ist das egal - der Poncho darf auf keinen Fall fehlen.
Mit dem lechero (Milchwagen) ging´s fruehmorgens rauf ins Gebirge...
Hier befinden wir uns schon auf 4000 m. Die Wanderung fuehrte uns durch Taeler vollgespickt mit frailejones (die seltsamen Pflanzen links im Bild)...
... und Lagunen
Der wohl ungewoehnlichste Gipfel der Anden ist der pulpito del diablo (Kanzel des Teufels, 5070 m), ein quadratischer Wuerfel, bei dem es scheint, als haette ihn jemand einfach auf den Gletscher gesetzt. Eigentlich stand er auf unserem Programm, doch ein Basislager hatte leider zu und so mussten wir wieder umkehren. Zu unserem Glueck gewaehrte uns ein Kauz namens Herrera Unterschlupf in seiner verrauchten Huette.
Nach drei Tagen kehrten wir mit Sonnenbrand und Blasen zurueck ins Dorf und feierten mit den Kids und unseren israelischen Weggefaehrten Alex und Eliav den geglueckten Anblick der schneebedeckten 5000er. Sababa!
Inzwischen sind wir an der Karibikkueste angelangt und brueten in erbarmungsloser Hitze. Wir sprechen uns klar fuer einen fairen Klimahandel mit Deutschland aus!
Ach ja: es gibt auch ein Album mit weiteren Fotos und wer wissen will, wie¨s weitergeht, traegt sich in den Newsletter ein. Wir freuen uns ausserdem ueber Kommentare jeglicher Art: Beschwerden, Vorschlaege, Inspirationen, Geruechte, Beleidigungen, Fragen und Antworten sind herzlich willkommen!
In diesem Sinne,
Hasta luego,
Lena & Barni
Vamos, vamos! hiess es am 20. Januar, endlich geht´s los!
Um gleich mal Geruechten entgegenzutreten: nein, wir waren nicht daran Schuld, dass am selben Tag der Muenchner Flughafen stundenlang lahmgelegt wurde. Dieses Mal hinterliess Lena nicht ihre von einigen gefuerchtete "Spur der Verwuestung"...
Frohe Weihnachten, Bogota!
Mit diesem wunderschoenen Weihnachtsbaum begruesste uns die Hauptstadt Kolumbiens.
Bogota liegt auf 2600 m und hat ca. 8 Millionen Einwohner. Die Stadt hat ein lebendiges Wirtschaftsleben, wichtigste Handelszweige sind Diebstahl (34%), Raubueberfaelle (26%), Drogenschmuggel ("nur" 21%, hier liegen die Staedte Medellin und Cali klar vorne) und Profikiller (13%, Bluetezeit zu Lebzeiten Pablo Escobars). Daneben gibt es auch eine Reihe von Saftverkaeufern, die eigentlich ganz nett sind und wunderbaren (unvergifteten) Mora-, Lulo-, Guanabana- und wasweissichwas- Saft mixen. Kurzum: wir fuehlten uns von Anfang an wohl hier.
So wie die Dame auf dem folgenden Bild laufen in Bogota eigentlich alle rum. Im Hintergrund sieht man dagegen Frauen und Maenner in einer Tracht, wie sie vor langer Zeit in den laendlichen Gegenden Kolumbiens getragen wurde. Baila baila baila!
Am Sonntag ist in Bogota Radltag. Da wird die Septima fuer Autos gesperrt und die Raeder aus den Kellern geholt (an allen anderen Tagen sieht man naemlich kaum eines). Der Anblick dieser begeisterten bici-Fahrer brachte Barni sogleich auf ein Idee...
.... rauf aufs Radl! Aus alten Stahlrohren schweisste der alte Handwerker kurzerhand zwei fahrbare Gefaehrte zusammen. Und schon konnte es losgehen...
Lena zweifelte fuer einen kurzen Augenblick an der Wahl des Reisepartners und ihrer Kondition, fuhr dann aber mit Begeisterung jeden Berg - hinunter.
Nationalpark El Cocuy
Dieses ansehnliche Doerfchen namens El Cocuy ist der Ausgangspunkt fuer den gleichnamigen Nationalpark im Osten Kolumbiens.
El Cocuy liegt auf 2800 m und erfreut sich trotz dieser Hoehe hoher Temperaturen. Den beiden Gemeinderaeten Ernesto und Felipe ist das egal - der Poncho darf auf keinen Fall fehlen.
Mit dem lechero (Milchwagen) ging´s fruehmorgens rauf ins Gebirge...
Hier befinden wir uns schon auf 4000 m. Die Wanderung fuehrte uns durch Taeler vollgespickt mit frailejones (die seltsamen Pflanzen links im Bild)...
... und Lagunen
Der wohl ungewoehnlichste Gipfel der Anden ist der pulpito del diablo (Kanzel des Teufels, 5070 m), ein quadratischer Wuerfel, bei dem es scheint, als haette ihn jemand einfach auf den Gletscher gesetzt. Eigentlich stand er auf unserem Programm, doch ein Basislager hatte leider zu und so mussten wir wieder umkehren. Zu unserem Glueck gewaehrte uns ein Kauz namens Herrera Unterschlupf in seiner verrauchten Huette.
Nach drei Tagen kehrten wir mit Sonnenbrand und Blasen zurueck ins Dorf und feierten mit den Kids und unseren israelischen Weggefaehrten Alex und Eliav den geglueckten Anblick der schneebedeckten 5000er. Sababa!
Inzwischen sind wir an der Karibikkueste angelangt und brueten in erbarmungsloser Hitze. Wir sprechen uns klar fuer einen fairen Klimahandel mit Deutschland aus!
Ach ja: es gibt auch ein Album mit weiteren Fotos und wer wissen will, wie¨s weitergeht, traegt sich in den Newsletter ein. Wir freuen uns ausserdem ueber Kommentare jeglicher Art: Beschwerden, Vorschlaege, Inspirationen, Geruechte, Beleidigungen, Fragen und Antworten sind herzlich willkommen!
In diesem Sinne,
Hasta luego,
Lena & Barni
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